Die Klosterkirche zur hl. Familie in St. LudwigDie Klosterkirche zur hl. Familie in St. Ludwig wurde von den Benediktinern aus St. Ottilien Anfang des 20. Jahrhunderts zusammen mit dem Internat und den Klosteranlagen neu erbaut. Am 1. Juli 1909 fand die Weihe der Kirche statt. Die Kirche ist in dem seltenen Beuroner Stil ausgemalt und deshalb besonders sehenswert. Sie ist ein Glaubenszeugnis aus Stein, erbaut mit tatkräftiger Unterstützung der Menschen aus der Umgebung. Sie soll auch für die Zukunft eine schöne Kirche sein, offen für die Menschen, die vorbei fahren und einkehren, aber auch für die regelmäßigen Gottesdienstbesucher und die Menschen, die zum Gebet eintreten. Nicht wenige Brautpaare nutzen sie als Kirche für ihre Trauung.
Zum 100jährigen Weihejubiläum am 1. Juli 2009 wurde die Kirche saniert. Besonders die Gemälde bedurften einer gründlichen Reinigung und erstrahlen wieder im frischen Glanz. Gleichzeitig wurden noch weitere Sanierungsmaßnahmen ausgeführt: Ein neuer Altar und ein neuer Ambo, beide bisher aus Holz, wurden von Domkapitular Dr. Lensen entworfen und aus Jura-Kalkstein (Altmühltal) gefertigt. Der neue Altar wurde am 1. Juli 2009 von Diözesanbischof Dr. Friedhelm Hofmann feierlich geweiht.
Der Terrazzoboden im Chorraum wurde ausgebessert.
Die Kirchenbänke wurden bequemer, indem die Buchbretter nach hinten gerückt wurden. Unter den Kirchenbänken wurde aus Energiespargründen ein Holzfussboden eingebaut.
Die Heizung wurde erneuert: die bisherigen Röhrenheizkörper unter den Kniebänken, die zur Verschmutzung der Kirche beigetragen haben, wurden durch Wärmestationen ersetzt, deren Umluftsystem schmutzige und verbrauchte Luft ansaugt und reinigt und saubere Luft ins Kircheninnere bläst. Die Elektroanlage wurde modernisiert. U. a. wurden neue Pendelleuchten eingebaut, um die Malereien besser zu beleuchten. Eine neue Lautsprecheranlage und eine Unterstützung für Personen mit Hörgeräten wurde eingebaut.
Der Vorbau am Eingang wurde mit Glas geschlossen, um einen wirksamen Windfang zu schaffen und so Energie zu sparen. Beratend und unterstützend wurden verschiedene Ämter eingeschaltet wie das Landesdenkmalamt, die Untere Denkmalschutzbehörde und das Bau- und Kunstreferat der Diözese. Die Gesamtsumme für die Renovierung beläuft sich auf fast 400 000 Euro. Trotz der geplanten Zuschüsse würden die Oberzeller Schwestern als Besitzerin der Kirche sich über Spenden sehr freuen. Sie sagen dafür schon im Voraus ein herzliches "Vergelt's Gott".
Spenden werden erbeten an Kloster Oberzell Kto Nr. 83 10 195 bei der Sparkasse Schweinfurt, BLZ 793 501 01 Verwendungszweck "Sanierung der Klosterkirche St. Ludwig"
Eine steuerlich absetzbare Spendenquittung wird ausgestellt und zugesandt, wenn Sie Ihre Adresse angeben. Gottesdienste finden in der Klosterkirche normalerweise am Samstag abend um 19.00 Uhr und am Sonntag bzw. Feiertag um 10.00 Uhr statt. In der Ausgabe vom 3. Januar 2009 berichtete das Schweinfurter Tagblatt ausführlich über die Umbaumaßnahmen, die Sr. Agnella und Pater Benedikt Müllers Hr. Zimmermann erläuterten. Siehe auch den Bericht auf der Homepage des Klosters Oberzell mehr Bilder
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