Die Fahnen
auf dem Parkplatz vor dem Antonia-Werr-ZentrumIm Editorial des Jahresberichts 2002 erläuterte Architekt Alfred Wiener die Idee der Fahnen vor dem Antonia-Werr-Zentrum. Sr. Agnella ergänzte, dass dies ein Ausdruck dafür sein soll, dass wir unsere Art der Arbeit auch öffentlich zeigen wollen. “Eine Fahne ist etwas sehr bewegtes und in St. Ludwig ist es sehr bewegt. St. Ludwig ist ein Zentrum, das sein ganz eigenes Erscheinungsbild hat. Es wird nirgendwo sonst in dieser Art und Form und Farbe ein solches Objekt geben und das sollte sich widerspiegeln. In den Farben der Fahne liegt Fröhlichkeit, sie strahlen Selbstbewusstsein aus. Diejenigen, die sich nicht trauen, wählen weiß oder gelblich und dann ist Schluß. Farben, die wir aufgedruckt haben, deuten auf Selbstbewußtsein hin, mit dem wir zur Arbeit stehen, die hier zu leisten ist. Die Farben weisen auf die Vielschichtigkeit und Unterschiedlichkeit der Menschen, die hier leben, hin. Jede Farbe hat eine andere Wirkung, einen anderen Hintergrund. Die Farben geben zusammen jedoch ein harmonisches Ganzes. Sie zeigen nach oben, d.h. sie zeigen uns einen Weg, unterstreichen die unterschiedlichen Wege, die alle zur Zielerfüllung nach oben verlaufen. Unterstützt wird dieses Farbenspiel durch die feinen Linien. So wie die feinen Töne es sind, es ist das feine Geleit, es sind die feinen Linien, die im Antonia-Werr-Zentrum die Mädchen führen, so dass sie nicht, eingezwängt gehen, es sind Hilfslinien, die eine Begleitung andeuten. Das alles geschieht im Antonia-Werr-Zentrum, so wie das Logo es ausdrückt: unter dem Schutz von Antonia Werr oder gleichbedeutend mit jeder ihrer Schwestern, dass Mädchen und junge Frauen unter diesem Schutz stehen und das Ganze getragen wird von der Kongregation, wie das Wappen der Gemeinschaft der Oberzeller Franziskanerinnen es aufzeigt.“ (A.Wiener)
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