Antonia Werr Zentrum

Was haben das Kirchliche Kabarett Cherubim und die Mädchen und jungen Frauen im AWZ gemeinsam? Die Antwort darauf gab die Geschäftsleiterin Anja Sauerer in ihrer Begrüßung: Die Geschichte des Kirchenkabaretts Cherubim begann vor 30 Jahren im (Bischöflichen) Jugendamt. Genauso wie die Geschichte unserer Mädchen und jungen Frauen. Das Programm der Cheruben trägt den Titel „Geht's noch?“ Das sei auch eine Frage im Jugendamt für die Mädchen gewesen, meinte A. Sauerer bevor sie das Startsignal: „Los geht's“ im ausverkauften Theatersaal des AWZ gab. 

Eindrücke von Gästen: 

„Das Programm hat sich seit der Premiere im Frühjahr schon wieder verändert. Kein Wunder – es ist Sedisvakanz. Die Vorschläge der himmlischen Cheruben bezüglich der Neubesetzung des Bischofsstuhls von Würzburg geben zu denken.“ (Dorothea Schömig, langjähriger Fan von Cherubim) 

„Es ist schön, einen Kollegen in einer ganz anderen Rolle auf der Bühne zu sehen.“ (Hilde Lindner, Lehrerin an der Von-Pelkhoven-Schule) 

„Der Abend brachte einige kabarettistische Überraschungen und sehr gelungene Gesangseinlagen. Als roter Faden spann sich die Bedrückung durch eine hierarchische Amtskirche und die Sehnsucht nach einer offenen Kirche, die pluralen Gedanken Raum gibt und sich nicht den Frauen als Verkünderinnen verschließt. Gelungen fand ich die Impulse, verhärtete konfessionelle Positionen bloßzustellen und damit aus den “Echokammern” herauszuholen." (Ulrich Vogel, evang. Pfarrer in Schernau, Neuses, Dettelbach) 

Eindruck von einem Mitspieler:

„Schon zum Aufbau am Nachmittag wurden wir offen und herzlich begrüßt und unterstützt. Wir alle genossen die optimalen Bedingungen und das einladende Ambiente im renovierten Theatersaal. Beeindruckt waren wir auch von der optimalen Öffentlichkeitsarbeit (einschließlich der tollen Plakate, die in weitem Umkreis aushangen). Das führte zu einem absoluten Run auf die vorhandenen Karten, so dass sehr viele auf einen anderen Termin vertröstet werden mussten (Termine unter www.kabarett-cherubim.de). Trotz technischer Probleme ging das Publikum von Anfang an großartig mit, was uns natürlich zu Bestleistung beflügelte. Für mich war es besonders spannend, vor so vielen bekannten Gesichtern zu spielen. Bewegt und motiviert hat uns auch die kurze, aber so treffende Begrüßung durch A. Sauerer. Wir kommen sehr gerne wieder!“ (Michael Moser, Lehrer an der Von-Pelkhoven-Schule)

 Dorothea Schömig, Hilde Lindner, Michael Moser

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