Antonia Werr Zentrum

Viele der Mädchen und jungen Frauen im AWZ brauchen auf Grund von traumatischen Gewalterfahrungen bzw. schwierigen Biografien neben der heilpädagogischen Arbeit in Gruppe, Schule oder Ausbildung noch zusätzlich Psychotherapie. Sie zeigen mit ihren Verhaltensweisen wie z.B. Suizidandrohungen oder -versuchen, Selbstverletzungen, aggressiven Ausbrüchen, Eßstörungen bzw. Schlafstörungen, wie sehr sie in Not sind. Dann ist in vielen Fällen eine Einzeltherapie erforderlich, die verhaltens-, familien- oder gestalttherapeutisch ausgerichtet sein kann. Aufgrund der oft schweren Schicksale der Mädchen und jungen Frauen und den damit sehr umfassenden Störungsbildern muss ein Therapieansatz in einem Heim wie dem AWZ allerdings integrationsfähig und flexibel sein.

Unser Angebot

Alois Schöberl, seit Oktober 1978 als Diplompsychologe, psychologischer Psychotherapeut und Fachdienstleiter mit Grundausbildung in Gesprächstherapie und Verhaltenstherapie sowie einer dreijährigen Zusatzausbildung in systemischer Familientherapie beim Vft in München ging zum Ende des Jahres 2012 in die sog. Freizeitphase der Altersteilzeit.
Herr Schöberl arbeitete schwerpunktmäßig mit den Eltern und Familien der Mädchen und jungen Frauen, aber auch in Einzeltherapie.

Karin Strempel ist als Diplompsychologin mit Zusatzausbildung in Verhaltenstherapie, Familientherapie und Traumatherapie seit April 2011 im Antonia-Werr-Zentrum angestellt. Im September 2012 hat sie die Fachdienstleitung übernommen.

Martina Müller, Gestalttherapeutin, hat bisher auf Honorarbasis Einzeltherapie im Antonia-Werr-Zentrum angeboten. Seit September 2012 führt sie die Therapien mit den Mädchen
unter Einbezug von Angehörigen im Angestellenverhältnis durch.

Seit November 2012 ist zusätzlich Barbara Winterstein als Diplompsychologin im Fachdienst, der damit nach dem Ausscheiden von Hr. Schöberl wieder vollständig besetzt ist. Sie ist Verhaltenstherapeutin und hat Zusatzqualifiktationen in systemischer Therapie und Traumatherapie.

Wir hatten bis Ende 2003 einen Kooperationsvertrag mit dem Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Hoffmeyer in Bad Kissingen, bei dem wir 14tägig einen Vormittag in seiner Sprechstunde reserviert hatten. Auch mit seinem Nachfolger Dr. Kerdar besteht die Vereinbarung, 14 tägig Termine in der Sprechstunde zu erhalten. Damit ist gewährleistet, dass die Mädchen und jungen Frauen innerhalb kurzer Zeit eine diagnostische Abklärung erhalten können und eine kontinuierliche jugendpsychiatrische Behandlung möglich ist. Außerdem nehmen wir niedergelassene Kinder- und Jugendpsychiater in Würzburg und seit Mai 2004 auch die kinder- und jugendpsychiatrische Praxis von Dr. Freunek in Schweinfurt in Anspruch.
Im Juli 2006 eröffnete die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt. Chefarzt Dr. Briegel leitet dort mit seinem Team die Klinik mit 9 stationären Betten, 12 Tagesklinikplätzen sowie einer Institutsambulanz.
Seit Oktober 2006 steht als Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Fr. Wißler mit ihrer Praxis in Schwanfeld zur Verfügung.

Für stationäre Aufenthalte steht die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Würzburg mit zwei Stationen und einer Intensiveinheit mit Versorgungsauftrag und die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Schweinfurt zur Verfügung.

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