Kirche

Bild: Antonia-Werr-Zentrum

GOTTESDIENSTZEITEN:

Samstag um 18:00 Uhr Vorabendmesse
Sonntag um 10:00 Uhr Gottesdienst
Dienstag und Donnerstag um 17:30 Uhr Gottesdienst

 

 

 

 

 

 

 

Kirche Bilder von Norbert Steiche

Kirche Bilder von Anja Sauerer

Artikel_HinBlick_2008

Literaturangabe Artikel HinBlick 2008: Jürgen Emmert in HinBlick 6/2008 (Museumszeitung der Diözese Würzburg)

Lebensarchitektur in St. Ludwig

Antonia-Werr-Zentrum St. Ludwig schützt und behütet, grenzt nicht ein noch aus

Das Antonia-Werr-Zentrum in St. Ludwig, Landkreis Schweinfurt, hat zur Einweihung des ersten Bauabschnittes eingeladen (22. Mai 2000) und viele kamen. Mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin Barbara Stamm Persönlichkeiten aus Politik, Staat und Gesellschaft; mit Bischof Dr. Paul-Werner Scheele Vertreter kirchlicher und caritativer Stellen; mit dem Architekten Alfred Wiener, Karlstadt, Ingenieure, Statiker und Baufachleute. Alle wurden von der Generaloberin, Schwester Reginarda Holzer vom Kloster Oberzell, herzlich begrüßt. Die Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu (OSF) sind Träger der segensreichen Einrichtung.
Im Antonia-Werr-Zentrum, benannt nach der Gründerin des Ordens (1813-1868) wurden in seiner bis dahin über 30-jährigen Geschichte 1.764 Mädchen und junge Frauen betreut, Schul- und Ausbildungsabschlüsse vermittelt und zum Start ins Leben Vertrauen, Mut und Freude gegeben. Die ganze Festfeier war geprägt vom Wort der Gründerin: „Vertrau auf IHN, Er führt, Er leitet – nur Mut!“. Vertrauen und Mut erfordert die pädagogische Arbeit mit Mädchen mit unterschiedlich erlebten Entwicklungs- und Erziehungsbedingungen. Ihr Umfeld ist geprägt von belastenden familiären Situationen mit psychischen Schwierigkeiten, massiven Gewalterfahrungen, sexuellem Missbrauch. Im Antonia-Werr-Zentrum erleben sie teils zum ersten Mal stabile, tragfähige Beziehungen, Anerkennung und Zuneigung.

in Caritasdienst Juli 2000
Winfried Köberlein