Antonia Werr Zentrum

Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen
im Antonia-Werr-Zentrum

Die Ausbildung von Mädchen und Frauen war den Oberzeller Franziskanerinnen seit Beginn ihrer Gründung durch Antonia Werr im Jahr 1855 immer ein besonderes Anliegen. Die Frauen sollten auf diesem Weg ein Selbstbewußtsein für ihre Fähigkeiten erhalten, sich ihren Lebensunterhalt später selbst verdienen und in die Gesellschaft integriert werden.

Auch im Antonia-Werr-Zentrum wird seit dem Einzug 1965 großer Wert auf die Ausbildung in den Berufszweigen Hauswirtschaft, Damenschneiderin und Gartenbau gelegt.

Sicherer Ausbildungsplatz

Die Ausbildungen fanden unterschiedlichen Zuspruch bei den Jugendlichen. Zeitweilig war großes Interesse vorhanden, dann gab es auch Phasen der Ablehnung. In Zeiten des Lehrstellenmangels gewann die Möglichkeit, einen sicheren Ausbildungsplatz zu erhalten, wieder an Bedeutung.

Zielsetzung

Wichtigstes Ziel der Ausbildung im Antonia-Werr-Zentrum ist, die Auszubildenden als Menschen zu sehen, ihre Individualität mit ihren Stärken und Schwächen anzunehmen und sie entsprechend zu fördern.

Wenn die Auszubildenden ihre Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen haben, sind auch die Ausbilderinnen und Ausbilder glücklich mit ihnen. „Ihre" Lehrlinge haben die Fähigkeit erworben, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und ihre Selbständigkeit und Eigenständigkeit zu erproben und unter Beweis zu stellen.

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